Teefilter (Quelle:www.wikipedia.org)

Tee sollte nach möglichkeit immer mit “weichem” Wasser aufgegossen werden. Der Härtegrad des Wassers bezeichnet die Menge die an Kalk im Wasser enthalten ist.
Folglich ist weiches Wasser kalkarm und hartes Wasser kalkreich.

Um weiches Wasser für seinen Tee zu bekommen beiten viele Firmen sogenannte Wasserfilter an. Man schüttet oben das harte Wasser hinein, es wird gefiltert und man bekommt unten das gute weiche Wasser mit dem man sich dann einen schnen Tee kochen kann.

Brüht man sich nun doch Wasser mit einem erhöhten Härtegrad auf schmeckt der Tee meistens nicht mehr so wie es sein sollte. Diese Geschmackliche Veränderung wird auch von den meisten Leuten als minderwertig empfunden. Vor allem gerbsäurehaltige Teesorten wie Darjeeling reagieren mit einem stark verändertem Geschmack auf das harte Wasser.

Bei der Wasserfrische dagegen verhält es sich genau andersherum. Möchte man beim Kalk möglichst wenig davon in seinem Tee haben, ist die Maßgabe bei der Wasserfrische genau umgekehrt. DIe Wasserfrische bezeichnet den Sauerstoffgehalt im Wasser. Da kaltes Wasser aus der Wasserleitung mehr Sauerstoff enthält als das warme Wasser, weil es schon einmal aufgekocht wurde, ist kaltes Wasser immer zu bevorzugen.

Tee der mit Sauerstoff armen Wasser aufgebrüht wurde schmeckt fade und Leblos. Auch der Proteingehalt und der gehalt der Mikroorganismen ist in kalten Wasser geringer, was zur Folge hat das der Tee nicht so sehr eintrübt. Nimmt man wasser mit einem hohen Mikroorganismengehalt, werden diese bei kochen zwar zerstört, hinterlassen aber durch ihre Reste auch wieder Trübungen im Tee.